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Viele Imker tun alles, um möglichst viel Ertrag zu erhalten. Wir nicht!

DER HONIG GEHÖRT ERSTMAL DEN BIENEN

Seit 1960 beobachtet Walter Enzinger seine Bienenköniginnen und ihre friedlichen Bienen aufmerksam – und richtet seine Arbeit nach ihren Bedürfnissen.
Deshalb gibt es nur 7 Bienenvölker im Bienenhaus.

Geschleudert wird nur im Frühsommer. Honig, den die Bienen danach in den Waben konservieren, bleibt in den Waben, damit sie im Herbst und über den Winter selbst genug davon haben. (In der Industrie erhalten Bienen Zuckerwasser, weil kein Honig mehr in den Waben für sie übrig ist.)
Deshalb gibt es jährlich nur ca. 250kg Honig für uns.

Ein wenig duftendes Propolis und Perga (Blütenstaub) rührte Mimi Enzinger heuer in einzelne Gläser der Serie. Gerade so viel wie entbehrlich.


Unseren Honig macht die Vielfalt aus. Die der Blüten drinnen – und der Gläser drumherum.

VIELFALT DRINNEN

Der Honig ist nicht sortenrein, kein Bienenvolk siedelt in eine Monokultur. Denn die Bienen dürfen auf jede Blüte fliegen, die ihnen gefällt. 
Das kleine Bienenhaus steht im Städtchen Gföhl im Waldviertel. Von dort aus fliegen die Bienen der sieben Bienenvölker auf blühende Wiesen, Laubbäume, Felder und in Gärten, um Nektar und Blütenstaub zu finden und nach Hause zu bringen.

Wenn wir von artgerechter Bienenhaltung sprechen, geht es uns nicht nur um die Reinheit des Produkts, sondern vor allem auch um deren Bedingung: eine ganzheitliche Betrachtung von Tieren, Pflanzen und Ressourcen – und einem respektvollen, artgerechten Umgang mit diesen.

"Bienen zu halten ist für mich intensiver Kontakt mit der Natur. Im Bienenhaus gewinne ich einen tiefen Einblick in das Leben der Bienen – und mit ihnen eine Vorstellung der Komplexität der Natur. Ich beschäftige mich seit Jahrzehnten mit ihnen, um sie wirklich verstehen zu können.", schwärmt der Imker.


VIELFALT DRUMHERUM

100 kg Honig, 270 Gläser, 1 Experiment: Eva Oberdorfer, Anouk Rehorek, Christian Schlager (studio VIE) und Leni Enzinger konzipierten einen offenen Workshop im gesteckten Rahmen der VIENNA DESIGN WEEK 13:

Für das Experiment brachte der Imker 100kg Honig aus dem Waldviertel nach Wien. Im Studio warteten 270 Gläser sowie vorproduzierte Gestaltungselemente, abgeleitet von Formen aus der Bienenwelt. Zusätzlich kam eine „ausgestorbene“ Drucktechnik auf die Arbeitstische.

Aus diesen Ressourcen gestalteten die BesucherInnen Unikate der Serie „Honig im Glas, A-F“, welche die Vielfalt im Glas nach Außen – auf die Verpackung und in den Konsum – transportieren. Die Seriennummer am Glas kommuniziert die Begrenztheit des Honigertrags in der artgerechten Imkerei.

Die Idee entstand über einem Gastgeschenk. Einer Honigkostprobe.

Vielfalt
im
Glas